Genos AI Fingered F/G

Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Rainer Brüggehagen vor 2 Monate, 3 Wochen.

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  • #51897

    entertain70
    Teilnehmer

    Hallo,
    um den Slash-Akkord F/G (also G im Bass) zu spielen wird allgemein angegeben einfach den Grundton zu oktavieren, also G,A,C,F,G als Akkord zu spielen.
    Beim Genos scheint das nicht zu funktionieren, da erreicht man diesen Akkord nur wenn man G,Gis,A,C,F spielt (wird dann auch richtig angezeigt).

    Erste Variante wäre auch sicherer, weil nicht die Gefahr besteht die Begleitung zu stoppen weil man 3 nebeneinanderliegende Tasten erwischt.
    Was ist denn nun richtig, weil bei Euch ja auch die erste Variante erklärt wird?

    LG
    Joe

    #51903

    Hallo Joe,

    vielen Dank für Deine Nachricht! Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. G,A,C,F,G ergibt bei Yamaha-Keyboards im AI-Fingered Modus immer Fadd9/G. Das heißt, ein „G“ wird zum F-Dur addiert. Es gibt Styles, bei denen dieser Ton deutlich zu hören ist, andere wiederum „verstecken“ ihn unauffällig. Er ist relativ leicht zu greifen, da F+G gut mit dem Daumen zu „grätschen“ sind – es reichen also 4 Finger. Außerdem ist der Akkord logischer zu verstehen. In der Variante G,Gis,A,C,F ist das „Gis“ vom Akkord-Aufbau ein echter Fremdkörper. Man benötigt 5 Finger, von denen die Finger 3,4,5 sich auch noch auf engstem Raum um die Töne G,Gis,A kümmern müssen – nicht jedermanns Sache. 😉 In der Praxis nutze ich daher lieber den Fadd9/G, also G,A,C,F,G. Das G ist in diesem Akkord auch kein neuer Ton, da er in anderer Lage bereits den Bass stellt. Aber: Wenn es lupenrein nach F/G klingen soll, bleibt uns nur der G,Gis,A,C,F.

    Viele Grüße aus der Keyboard-Akademie!

    Rainer Brüggehagen

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