Genos Aufnahmen im Cubase 11

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  • #161135
    Christian
    Teilnehmer

    Mein Ziel ist es, alle Bestandteile meines Songs (Rhythm1+2,Bass,Cord1+2,Pad,Phrase1+2,Left und Multipads) vom Yamaha Genos als eigenständige Spuren in meinem Cubase Projekt mittels LineOut (Sub3-4)zu übertragen, um sie dort alle getrennt noch weiterbearbeiten zu können.
    D.h. die im Genos zur Verfügung stehenden 4 Kanäle sind mir zu wenig. Mein Steinberg UR44 Audiointerface stellt mir hier auch nur 4 Eingänge zur Verfügung.
    Was kann ich tun? Müßte ich den Titel dann mit jeweils veränderten LineOut-Zuordnungen mehrfach einspielen, um mein Ziel zu erreichen? Das wäre natürlich ein sehr hoher Aufwand.
    Oder gäbe es vielleicht am Genos über die Song-Recording Varianten (Multirecording, Quick Recording) noch andere Möglichkeiten,
    dies so wie von mir gewünscht, hinzubekommen ?

    Ich hoffe sehr, das mir in diesem Form geholfen werden kann.

    Christian

    #161184
    Joerg
    Verwalter

    Hallo CHristian,

    “hoher Aufwand” ist relativ… Die “Aufgabenstellung” ist auch sehr offen und nicht sehr detailiert.
    Grob gesagt:
    Wenn Du Bearbeitungen auf Audio-Ebene machen willst, musst Du tatsächlich fast so vorgehen, wie Du beschrieben hast.
    Am besten alles schön nacheinander. Und bevor Du mit den Subs auch noch variabel rumfummelst, würde ich mich auf die Stereo-Summe beschränken. Am Genos sind viele Voices als Stereo-Samples ausgelegt. Drums und Percussions liegen ebenfalls positioniert im Raum.
    Ich würde empfehlen, noch einen Trigger (z.B. 4tel oder 8tel HiHat + Kick auf der Eins) im Tempo des Songs hinzuzunehmen, um alle Spuren sauber übereinander schieben zu können am Schluss. Das ist recht praktisch, da man nicht permanent reinhören muss, obs wirklich passt. Diese Triggerspur kannst Du natürlich später wieder entfernen.
    die andere Alternative wäre, das am Genos bereits aufgenommene auf der MIDI-Ebene Spur-für-Spur in der DAW vorliegen zu haben. Dann jedoch muss der Genos immer als Tonerzeuger angeschlossen sein. Vorteil: Du kannst Verfeinerungen am Midifile generisch durchführen. Nachteil: Wenn Du Audio-Effekte der DAW nutzen willst, muss das Ganze eh wieder in Audio-Spuren vorliegen.
    Zum Schluss machst Du einen Remix über alle Spuren, damit Du eine Stereo-Summenspur erhälst.
    Möglichkeiten gibt es sehr viele. Und man kann sich auch ordentlich verzetteln. Da bietet Cubase nen ganzen Sack voll “Überraschungen” – Grundsätzlich ist das Thema so bunt wie die Musik selbst. Wenn Dir schon zu viel Aufwand erscheint, Spur-für Spur vorzugehen, dann überdenke, was Du wirklich brauchst, und ob sicher Aufwand lohnt.

    Beste Grüße
    Jörg.

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