XG-Works spielt MIDI-File verfälscht ab

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  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr, 7 Monaten von Robby.
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  • #149725
    Tigerhase
    Teilnehmer

    Hallo Jörg,
    ich habe mir kürzlich einen titelbasierten Style gekauft (Und es war Sommer), und durch Einspielen auf dem GENOS (Version 2.02) damit einen MIDI-File erzeugt. Da die Möglichkeiten der Nachbearbeitung auf dem GENOS nicht sonderlich komfortabel sind, habe ich zu diesem Zwecke XG-Works (Version 3.0.7E) auf meinem PC installiert. Beim Abspielen des MIDI-Files aus XG-Works heraus ist mir aufgefallen, dass Noten hörbar sind, die beim Abspielen direkt auf dem GENOS nicht wahrgenommen werden. Ich habe den entsprechenden MIDI-File dann über diverse Software (PSRUTI, Mixmaster, Music Maker) auf dem GENOS abspielen lassen, wobei das Ergebnis dem des direkten Abspielens auf dem GENOS entsprach. Das Problem scheint also rein bei XG-Works zu liegen. Zur genaueren Eingrenzung habe ich ein paar wenige Takte mit dem Style aufgenommen, bei denen die nun hörbaren Töne die Wiedergabe völlig verfälschen (siehe Anhang MIDI_Wiedergabe_unterschiedlich.mid). Es geht dabei um die Spur 16 die die Einwürfe einer Solo-Gitarre beinhaltet. In dem Style sind hier u. a. zwei Töne (E4+B3 Takt 0002/02) mit Pich-Bend programmiert. Beim Spielen des Styles findet während der Ausklingzeit dieser Töne ein Akkordwechsel statt, wodurch die beiden Töne passend zum neuen Akkord weiter transponiert ausklingen. In der Eventliste des Midifiles (siehe Anhang MIDI_Wiedergabe_unterschiedlich.png) handelt es sich um die Noten A3+E3 im Takt 0003/01. Betrachte ich mir die Werte für Velocity so liegen diese sowohl für den Anschlag im Takt 0002/02 als auch in der Ausklingphase nach Akkordwechsel im Takt 0003/01 konstant bei 60. In der Eventliste beim Genos ist dies im Übrigen auch so, nur werden beim Abspielen die ausklingenden Töne nach dem Akkordwechsel leise wiedergegeben (also quasi Legato gespielt), während sie beim Abspielen über XG-Works neu angeschlagen werden (mit Velocity 60). Dies führt zu einer völligen Verfäschung des Hörerlebnisses.
    Ich habe viel im Internet recherchiert und auch allerlei Einstellungen sowohl im GENOS als auch bei XG-Works variiert, jedoch ohne Erfolg.
    Vielleicht hast du ja eine Erklärung für dieses Phänomen wenn nicht sogar eine Lösung.
    Gruß Udo

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    #149732
    Robby
    Verwalter

    Hallo Udo,

    da ist wohl ein Bug in XGworks.

    Da müssen sich die Noen überlappen, wenn auch nur wenige Ticks aber überlappen.
    Habe es eben getestet.

    Siehe Anhang:
    MIDI_Wiedergabe_unterschiedlich_2.mid

    Da habe ich Änderungen vorgenommen und es funktioniert!

    LG Robby

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    #149737
    Joerg
    Verwalter

    Vielen lieben Dank für Deine Unterstützung Robby 😊👍🏻

    Liebe Grüße, Jörg.

    #149766
    Tigerhase
    Teilnehmer

    Hallo Robby,
    wow, so schnell hatte ich nicht mit einer Antwort gerechnet, zumal das Problem ja erst mal mit der eigenen Soft- und Hardware nachgestellt werden musste. Vielen vielen Dank dafür! 👍🏻👍🏻👍🏻 Bei dem von dir gegebenen Stichwort “Tick” ist mir dann noch aufgefallen, dass sich die Anzahl Ticks beim Genos (1920) und XG-Works (480) deutlich voneinander unterscheiden (Verhältnis 4:1). Aber auch wenn die Werte für Notenstart und Notenlänge aus dem Genos durch 4 dividiert werden, schließen die Noten bei XG-Works unmittelbar aneineinander an, so dass es sich wohl tatsächlich um einen Bug handelt (ich hatte vermutet, dass durch die Division eine Lücke entsteht). Für mich bedeutet dies, dass ich XG-Works zwar zum Nachbearbeiten von MIDI-Files nutzen kann, das Abspielen der Zwischenergebnisse dann aber über eine andere Software wie z.B. PRSUTI vornehmen muss. Das ist zwar umständlich aber machbar.
    Eine Frage hätte ich aber dennoch: Die Notenlänge wird durch ein Wertepaar dargestellt, wobei der Wert nach dem Doppelpunkt der Notenlänge in Ticks entspricht. Ich habe nicht herausfinden können welche Bedeutung dem Wert vor dem Doppelpunkt zukommt. Im STEP-EDIT Modus kann ich diesen Wert zwar beliebig nach oben schrauben, höre dabei aber keinen Unterschied.
    LG Udo

    #149858
    Robby
    Verwalter

    Hallo Uwe,

    “Ich habe nicht herausfinden können welche Bedeutung dem Wert vor dem Doppelpunkt zukommt”

    Der Wert vor dem Doppelpunkt z.B. 01:000 entspricht einer 1/4tel Noten.

    LG Robby

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